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Das Ticket zum Schienennetz: Was die HPQ nach DBS 918005 für Lieferanten bedeutet

Wer als Hersteller Bauteile, Komponenten oder Infrastruktur-Materialien an die Deutsche Bahn (DB) liefern möchte, merkt schnell: Die Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit sind extrem hoch. Ein Begriff, über den fast jeder potenzielle Partner im Stahl- und Brückenbau stolpert, ist die HPQ.

Gerade jetzt bietet sich hier eine historische Marktchance: Die Bundesregierung investiert massiv in die Sanierung und den Neubau maroder Brücken und Schienenwege. Für qualifizierte Betriebe bedeutet das volle Auftragsbücher auf Jahre hinaus – vorausgesetzt, man besitzt die richtige Zulassung.

Doch was verbirgt sich hinter der Herstellerbezogenen Produktqualifikation, welche harten Kriterien gelten für den Brückenbau und wie gelingt der Prozess reibungslos? Ein Überblick.

Was ist die DB HPQ?

Die HPQ ist ein verpflichtender Qualifikationsnachweis, den die Deutsche Bahn AG von ihren direkten Auftragnehmern sowie deren Unterauftragnehmern fordert. Sie ist das Zertifikat, das belegt, dass ein Unternehmen in der Lage ist, sicherheitskritische Komponenten nach den strengen Bahn-Standards prozesssicher herzustellen.

Im Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus und des Brückenbaus greift hier die Richtlinie DBS 918 005 (EXC3 DB).

Wichtig zu wissen: Die HPQ ist keine allgemeine ISO-Zertifizierung. Für die Qualifikation nach DBS 918 005 ist die DIN EN 1090 EXC3 (Ausführungsklasse 3) die zwingende, grundlegende Voraussetzung. Erst wer diese werkseigene Produktionskontrolle (WPK) vorweist, kann den bahnspezifischen Zusatzschritt zur HPQ EXC3 DB gehen.

Warum ist die HPQ aktuell eine riesige Chance?

Der Zustand der deutschen Infrastruktur ist Dauerthema. Da hunderte Eisenbahnbrücken dringend modernisiert oder komplett ersetzt werden müssen, rollen milliardenschwere Investitionsprogramme an.

Der Haken für die Bahn: Es gibt zu wenige qualifizierte Lieferanten, die die strengen Kriterien erfüllen. Wer sich jetzt nach DBS 918 005 zertifizieren lässt, sichert sich:

  • Langfristige Großprojekte: Aufträge im staatlich geförderten Schienennetz über Jahre hinaus.

  • Exklusiven Marktzugang: Die HPQ ist ein Nadelöhr. Wer durch ist, konkurriert nicht mehr über den billigsten Preis, sondern über seine exklusive Qualifikation.

  • Das ultimative Qualitätssiegel: Die Kombination aus DIN EN 1090 EXC3 und DB-HPQ gilt in der gesamten Industrie als Ritterschlag für Fertigungskompetenz im Stahlbau.

Der Weg zum Zertifikat: Die größte Hürde ist die Dokumentation

Der Prozess zur Erlangung der HPQ nach DBS 918 005 gliedert sich in ein Systemaudit, ein Fertigungsprozessaudit vor Ort sowie eine werkstoff- und verfahrenstechnische Produktprüfung. Die Erfahrung zeigt jedoch: Die größte Hürde liegt weit vor dem Audit-Termin – in der lückenlosen, normenkonformen Dokumentation und Rückverfolgbarkeit.

Im Brückenbau (EXC3 DB) müssen Schweißerprüfungen, Materialzeugnisse (3.1/3.2), Verfahrensprüfungen (WPQR) und zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) perfekt miteinander verknüpft sein. Wer hier auf Excel-Tabellen oder Papierberge setzt, verliert den Überblick und riskiert das Durchfallen im Audit.

Genau hier setzt unsere hauseigene Software H-Solution an. Sie wurde speziell dafür entwickelt, die komplexen Dokumentationsanforderungen im Stahl- und Bahnbau digital abzubilden. H-Solution bündelt alle relevanten Daten, Nachweise und Schweißanweisungen zentral. Beim Audit der Deutschen Bahn liefern Sie die geforderte Transparenz auf Knopfdruck.

Ihr Partner auf dem Weg zur DB-Zulassung: Das Ingenieurbüro Holterhus

Die Beantragung und Vorbereitung der HPQ nach DBS 918 005 muss kein bürokratischer Kraftakt sein. Wir vom Ingenieurbüro Holterhus stehen Ihnen als erfahrene Experten partnerschaftlich zur Seite.

Wir begleiten Sie Schritt für Schritt durch das gesamte Verfahren:

  • Grundlagen-Check: Wir prüfen, ob Ihre Zertifizierung nach DIN EN 1090 EXC3 bereit für das DB-Upgrade ist.

  • Prozess-Optimierung: Wir führen Ihr Team gezielt an die erweiterten Anforderungen der Technischen Lieferbedingungen (DBS) heran.

  • Digitale Struktur: Gemeinsam mit Ihnen setzen wir auf eine schlanke, digitale Dokumentation via H-Solution, um den administrativen Aufwand im Betrieb so gering wie möglich zu halten.

  • Audit-Begleitung: Wir lassen Sie beim entscheidenden Termin mit den Auditoren der Bahn nicht allein und unterstützen Sie bis zur erfolgreichen Zertifizierung.

Fazit: Nutzen Sie das Momentum

Der Sanierungsstau bei deutschen Eisenbahnbrücken ist Ihre Auftragsvorlage für die Zukunft. Ja, der Weg zur HPQ nach DBS 918 005 erfordert Präzision. Doch mit der richtigen Struktur, digitaler Unterstützung und uns als Partner an Ihrer Seite wird das Audit absolut machbar.

Sie möchten als Lieferant vom Brückenbau-Boom der Bahn profitieren oder müssen eine bestehende HPQ verlängern? Sprechen Sie uns an – das Ingenieurbüro Holterhus bringt Ihr Vorhaben gemeinsam mit H-Solution auf die sichere Überholspur.